Für viele Eheleute steht es außer Frage nach der standesamtlichen Trauung auch eine kirchliche Trauung in Angriff zu nehmen, da dies einfach zur Tradition und zu den Wertvorstellungen vieler zukünftige Eheleute dazugehört. Auch stellt es heute kein Problem mehr da, wenn die beiden Partner aus unterschiedlichen Konfessionen kommen, da eine kirchliche Trauung auch als ein ökonomisches Gottesdienst gefeiert werden kann. So kann solch eine Trauung in der Kirche sowohl von einem evangelischen und einem katholischen Geistlichen in abwechselnden Ansprechen vollzogen werden. Hier gilt es wieder, dass eine rechtzeitige Vorbereitung unbedingt notwendig ist, damit mit dem Geistlichen alle wichtigen Punkte abgesprochen werden können In solch einem Traugespräch versucht der Geistliche einiges über das Paar zu erfahren, was er dann mit in seine Rede einbauen kann.
Allgemein ist es aber einfacher in einer evangelischen Kirche eine Trauung vorzunehmen, da hier die Regelungen und die Anforderungen an das Paar um einiges geringer ausfallen. Auch bei der Wahl der Kirche ist eine zeitige Vorbereitung unabdingbar, vor allem wenn nicht in der Kirche vor Ort geheiratet werden soll, sondern eine spezielle Kirche ins Auge gefasst wird. Wie es zum Beispiel bei einer kleinen Kapelle oder vielleicht sogar einer Kathedrale in einer großen Stadt der Fall ist. In den den großen Kathedralen und Dömen ist es aber oft nur möglich in den Seitenschiffen zu heiraten, da zum Beispiel der Kölner Dom nun einmal eine Anziehungspunkt für Touristen ist und deshalb nicht der Betrieb eingestellt werden kann.
Die Kosten für eine Heirat in der Kirche sind zumindest was die grundlegenden Kosten angeht, von der Kirchensteuer gedeckt. Zusätzliche Kosten fallen höchstens für die Kirchemusiker an, was sich aber in einem maximalen Rahmen von vielleicht 50 Euro bis 100 Euro bewegt.