Welche Traditionen gibt es bei Reden zum Anlass der Hochzeit.



Hochzeitsreden gehören zu jeder Hochzeitsfeier, dabei sollte aber bedacht werden, dass einige Regel zu beachten sind. So wurden schon in der Antike zum Anlass einer Hochzeit Reden gehalten, teilweise gab es speziell ausgebildete Redner, die nur auf Hochzeitsfeiern ihre Redekunst einem Publikum präsentierten.

Auch heute stellt die Präsentation einer Rede eine große Herausforderung dar, da nur die wenigstens mit der Situation vertraut sind eine Rede vor einer großen Menschenmenge halten zu müssen. Wichtig hierbei ist es, dass man auf das Publikum fixiert ist, ohne eine festen Punkt im Raum anzuschauen. Viel mehr sollten man seinen Blick schweifen lassen. Dies geht natürlich nur, wenn die Hochzeitsrede frei vorgetragen wird und man nicht ständig in das Manuskript schauen muss. Eine deutliche Aussprache und die richtige Betonung der Wörter verstehen sich von selbst. Daher heißt es vorher üben, üben und üben!

Die Hochzeitsrede sollte locker und leicht formuliert werden. Es handelt sich schließlich um einen freudigen Anlass. Dabei ist es ebenfalls wichtig, dass die Rede nicht zu sehr in die Länge gezogen wird. Mehr als fünf Minuten sollte jede einzelne Rede nicht dauern. Auch sollte man sich vorher (einige Tage) bei dem Hochzeitspaar melden, damit die Rede in das Hochzeitsprogramm mit eingeplant werden kann und es nicht zu zeitlichen Überschneidungen mit dem Essen etc. kommt.

Traditionell gibt es bei den Hochzeitsreden eine Reihenfolge, die es zu beachten gilt. Sollte der Pfarrer bei der Feier anwesend sein, hat dieser als erstes das Wort, er wird gefolgt vom Vater der Braut, der dann vom Vater des Bräutigams abgelöst wird. Darüber hinaus greifen auch oft Freunde und Bekannte die Chance und sagen einige nette Worte zum Brautpaar, dabei ist es aber wichtig, dass man das Brautpaar und nicht sich selber in den Mittelpunkt stellt.






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